Rechtliche Grundlage eines Kaufvertrages

Nach dem deutschen Schuldrecht setzt sich ein Kaufvertrag aus zwei Willenserklärungen zusammen, welche inhaltlich miteinander korrespondieren. Sie werden auch als Angebot und Annahme bezeichnet.

In dem Angebot erklärt sich der Verkäufer zur Übereignung des Kaufobjektes durch eine Einigung über den Übergang des Eigentums bereit und stimmt der Übergabe der Kaufsache zu. Der Käufer wiederum verpflichtet sich im Rahmen des Kaufvertrages zur Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises und zur Abnahme des Kaufobjektes.

In der Rechtspraxis ist es häufig so, dass das Kaufobjekt nach Abschluss des Vertrages noch beschafft bzw. hergestellt werden muss. Beim Autokauf ist dies nicht selten. Der Kaufvertrag ist ferner formfrei. Dies bedeutet, er kann schriftlich, mündlich oder durch ein sogenanntes konkludentes Handeln abgeschlossen werden.

Bei bestimmten Kaufverträgen wird eine besondere Form vorgeschrieben. Dazu gehört beispielsweise eine notarielle Beurkundung. Für Kraftfahrzeuge wird vom Gesetzgeber keine besondere Form verlangt. Der Verkauf erfolgt jedoch fast immer mit einem schriftlichen Vertrag. Dieses Vorgehen gibt dem Käufer sowie dem Verkäufer eine gewisse Sicherheit.

Der Kfz Kaufvertrag ist somit ein wichtiger Bestandteil bei dem Veräußerungsprozess eines Kraftfahrzeuges. Auch Privatpersonen sollten darauf nicht verzichten.

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